Bei Planung, Errichtung und Betrieb von Kraftwerksanlagen ist die Verwendung eines einheitlichen Kennzeichnungssystems unbedingt notwendig.

Das Kraftwerk-Kennzeichensysten (KKS) ist ein solches System.

Die heutige Kraftwerkstechnik mit moderner Mensch-Maschine-Kommunikation benötigt eine gemeinsame Sprache aller Anwendungsgebiete, wie Aufgaben in der Bau-, Maschinen-, Elektro- und Leittechnik. Sicherheit und Wirtschaftlichkeit stellen zunehmend höhere Anforderungen an Planung, Errichtung und Betrieb von Kraftwerksanlagen. Steigende Blockleistungen und ein höherer Automatisierungsgrad bedingen eine starke Zunahme von Daten und Informationen. Zusammengefasst hat das KKS folgende Aufgabenstellung:

Einheitliche Kennzeichnung aller Kraftwerkstypen und -prozesse
Ausreichende Kapazität und Detaillierungsmöglichkeiten zur Kennzeichnung aller Systeme, Komponenten und Bauwerke
Ausreichend Erweiterungsmöglichkeiten für neue Technologien
Durchgehende Kennzeichnung für Planung, Genehmigung, Errichtung, Betriebsüberwachung, Instandhaltung und Entsorgung
Gemeinsame Anwendbarkeit für Maschinen-, Elektro-, Leit- und Bautechnik bei gleichzeitiger Kennzeichnungsmöglichkeit nach Verfahrenstechnik, Einbauort und Aufstellungsort.
Anforderungen der Qualitätssicherung
Anforderung der Verwaltung und Dokumentation technischer Unterlagen
Berücksichtigung nationaler und internationaler Normen
Sprach-unabhängige Kodierung zur Sicherstellung internationaler Verwendbarkeit
Anforderung der maschinellen Datenverarbeitung

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